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13.03.2010
"Unsicherheit nervt" - "Nehmt uns die Angst"
CDU-Bürgersprechstunde bei der Berliner Stadtmission
Die geplanten Investitionen der Berliner Stadtmission, die die Zukunft von Wohnhäusern in der Moabiter Seydlitzstraße und Lehrter Straße tangieren, haben bei den betroffenen Anwohnern zu erheblicher Unsicherheit geführt. Klares Ergebnis der Bürgersprechstunde war die Forderung der Mieter nach einem noch stärkeren Engagement der Stadtmission. Die CDU-Fraktion fordert nun Antworten auch vom Bezirksamt!
Berliner Stadtmission
Wie die Stadtmission mitteilte, ergab bereits das erste Ergebnis des Architekturwettbewerbes, dass der vorab geplante Erhalt der Wohnhäuser nicht realisiert werden kann. Doch die Ankündigung der Planungen führte zu erheblicher Unruhe unter den zumeist betagten und kranken Mietern der Wohnhäuser in der Lehrter Straße 67 und Seydlitzstraße 21 / 22.

Zu diesem Sachverhalt hat die CDU-Fraktion nun drei Anfragen an das Bezirksamt gestellt: Die Anfragen sollen - im Sinne der betroffenen Mieter - klären, wie es um die Suche nach Ersatzwohnungen für die von den Investitionsplänen der Berliner Stadtmission bedrohten Mieter steht, wie es zu den offensichtlichen Versäumnissen beim Verkauf des Grundstücks Lehrter Straße / Seydlitzstraße im Jahr 2008 kam, als jegliche Schutzklauseln für die Mieter unterlassen wurden, und wie ein möglicher Verkauf der Lehrter Straße 69a besser organisiert werden kann.   

An der von der CDU Moabit organisierten Bürgersprechstunden im Jugendgäste der Berliner Stadtmission nahmen neben dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Reschke auch der CDU-Bezirksverordnete Martin Leuschner und der CDU-Bürgerdeputierte Olaf Lemke teil.

Die Berliner Stadtmission plant auf dem Eckgrundstück Lehrter Straße / Seydlitzstraße den Neubau eines Kongresszentrums mit Kongresshotel, Büroräume für den Umzug des Diakonischen Werkes und den Evangelischen Entwicklungsdienstes (bislang in Westdeutschland angesiedelt) sowie einer Kapelle. Mit den Planungen soll die Stadtmission wieder eine zentrale Anlaufstelle in Berlin erhalten, die zudem von der unmittelbaren Nähe zum Hauptbahnhof und zum Regierungsviertel profitieren soll.

Im Dezember 2009 wurde der BVV Mitte mitgeteilt, dass über den zugehörigen Architektenwettbewerb sechs Vorschläge eingereicht wurden, von denen zwei in einer weiteren Runde geprüft werden sollten - im April 2010 soll der Sieger des Architekturwettbewerbes durch die Stadtmission vorgestellt werden.
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