Neuigkeiten
02.09.2010, 11:51 Uhr
Henkel auf Bezirkstour durch Neukölln
Auf seiner 8. Bezirkstour bereiste CDU-Chef Frank Henkel Neukölln. Gemeinsam mit Bezirksvertretern und Neuköllner Politikern informierte er sich vor allem über die wirtschaftliche Struktur im südöstlich gelegenen Stadtteil.
Um neun Uhr traf sich der CDU-Politiker mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Sozialstadtrat Michael Büge, Gesundheitsstadtrat Falko Liecke, der Bundestagsabgeordneten Stefanie Vogelsang sowie den Abgeordnetenhausmitgliedern Sascha Steuer und Marion Kroll zum Informationsgespräch am Rudower Kraftwerk.
Kraftwerksleiter Stefan Lühr führte durch das 2003 in Betrieb genommene Biomassekraftwerk, welches die Bewohner der Gropiusstadt mit Fernwärme versorgt. Vor dem Hintergrund der laufenden Debatte um erneuerbare Energien sollte Berlin ein Vorbild bei der Energieeffizienz sein.

Gleich nebenan steht das größte Nutzfahrzeugcenter Europas von Mercedes Benz. Verkaufsleiter René Rudelt führte mit berechtigtem Stolz durch die Niederlassung, die an diesem Standort mit 1.200 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region ist. Jährlich fangen hier 20 Auszubildende ihre Lehre zu Automobil-Kaufleuten oder KFZ-Mechatroniker an. Werkstattleiter Ingo Kasper führte durch die technischen Hallen, welche eindrucksvoll die Innovation der letzten Jahre zeigten. „Ich bin sehr beeindruckt von der fast schon klinischen Sauberkeit und den hervorragenden Arbeitsbedingungen", so Henkel.

Am Stadtrand von Rudow „versteckt" sich eine echte Perle Berlins. Der Milchhof der Familie Mendler bietet im Großstadtgebiet frische Milch- und Fleischwaren aus eigener Herstellung. Bei einer Traktorfahrt über das Areal gab Joachim Mendler einen Einblick in die Arbeit eines Bauers in der Großstadt. Zum Abschluss durfte Henkel es sich natürlich nicht nehmen lassen, ein Glas frische Kuhmilch zu probieren, welche hier im Hofladen jeden Tag zu 25 Cent der Viertelliter verkauft wird. Familie Mendler überreichte Henkel zum Dank für seinen Besuch einen selbstgebunden Blumenstrauß, welcher ein Hufeisen zierte. „Damit das Glück Ihnen hold bleibt", so Mendler.
Zum Mittagessen wurde in das Ausbildungsrestaurant im Schloss Britz eingekehrt. Hier führen acht Azubis in Eigenverantwortung für ein halbes Jahr den Restaurantbetrieb im Service und in der Küche. Die praxisbezogene Arbeit hilft so, schneller und realistischer einen Einblick in die Arbeit der Gastronomie zu gewinnen. Ein Erfolgskonzept, welches sich auch auf weitere Branchen ausweiten sollte.

In der Nachbarschaft der Grenzallee hat das Unternehmen Biotronik seinen Sitz. Seit der Entwicklung des ersten Herzschrittmachers durch Gründer Dr. Schaldach im Jahr 1963 ist das Unternehmen Hersteller von Produkten und Dienstleistungen für das Herzrhythmus-Management und die vaskuläre Intervention. Mit mehr als 5.000 Mitarbeitern weltweit und ca. 2000 am Standort wird hier in Neukölln geforscht, entwickelt, gefertigt und vertrieben. 2009 war das Unternehmen für die Entwicklung eines internet- und mobilfunkbasierten Fernnachsorge-System von Patienten mit Herzschrittmachern für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.

Das Vivantes-Klinikum Neukölln zählt mit seinen 20 medizinischen Fachabteilungen und 1.051 Betten zu den größten Berlins. Der ärztliche Direktor Dr. Florian Wenzel führte durch die Radiologie, die Rettungsstelle und das Mutter-Kind-Zentrum. Trotz der enormen medizinischen Versorgungsleistung auf den höchsten technischen Standards ist es erschreckend, dass die Notaufnahme seit über einem Jahr einen privaten Sicherheitsdienst zum Schutz der Angestellten beschäftigen muss. „Es ist sehr befremdlich, wenn soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Schulen zur Sicherung ihrer Arbeit zu solchen Maßnahmen greifen müssen", so Henkel.
Abschließend besuchte Henkel das Deutsch-Arabische Zentrum an der Karl-Marx-Straße. Seit 2008 engagieren sich hier 14 arabische Vereinigungen unter der Schirmherrschaft des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes Berlin e. V. Dazu zählt u.a. die Betreuung straffällig gewordener arabischer Jugendlicher, die Schaffung von Begegnungsstätten für junge arabische Frauen und Mädchen und die Organisation gemeinsamer Aktivitäten für Senioren. Das Zentrum leistet im Kiez besondere Arbeit zur Integration.
Kraftwerksleiter Stefan Lühr führte durch das 2003 in Betrieb genommene Biomassekraftwerk, welches die Bewohner der Gropiusstadt mit Fernwärme versorgt. Vor dem Hintergrund der laufenden Debatte um erneuerbare Energien sollte Berlin ein Vorbild bei der Energieeffizienz sein.

Gleich nebenan steht das größte Nutzfahrzeugcenter Europas von Mercedes Benz. Verkaufsleiter René Rudelt führte mit berechtigtem Stolz durch die Niederlassung, die an diesem Standort mit 1.200 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region ist. Jährlich fangen hier 20 Auszubildende ihre Lehre zu Automobil-Kaufleuten oder KFZ-Mechatroniker an. Werkstattleiter Ingo Kasper führte durch die technischen Hallen, welche eindrucksvoll die Innovation der letzten Jahre zeigten. „Ich bin sehr beeindruckt von der fast schon klinischen Sauberkeit und den hervorragenden Arbeitsbedingungen", so Henkel.

Am Stadtrand von Rudow „versteckt" sich eine echte Perle Berlins. Der Milchhof der Familie Mendler bietet im Großstadtgebiet frische Milch- und Fleischwaren aus eigener Herstellung. Bei einer Traktorfahrt über das Areal gab Joachim Mendler einen Einblick in die Arbeit eines Bauers in der Großstadt. Zum Abschluss durfte Henkel es sich natürlich nicht nehmen lassen, ein Glas frische Kuhmilch zu probieren, welche hier im Hofladen jeden Tag zu 25 Cent der Viertelliter verkauft wird. Familie Mendler überreichte Henkel zum Dank für seinen Besuch einen selbstgebunden Blumenstrauß, welcher ein Hufeisen zierte. „Damit das Glück Ihnen hold bleibt", so Mendler.
Zum Mittagessen wurde in das Ausbildungsrestaurant im Schloss Britz eingekehrt. Hier führen acht Azubis in Eigenverantwortung für ein halbes Jahr den Restaurantbetrieb im Service und in der Küche. Die praxisbezogene Arbeit hilft so, schneller und realistischer einen Einblick in die Arbeit der Gastronomie zu gewinnen. Ein Erfolgskonzept, welches sich auch auf weitere Branchen ausweiten sollte.

In der Nachbarschaft der Grenzallee hat das Unternehmen Biotronik seinen Sitz. Seit der Entwicklung des ersten Herzschrittmachers durch Gründer Dr. Schaldach im Jahr 1963 ist das Unternehmen Hersteller von Produkten und Dienstleistungen für das Herzrhythmus-Management und die vaskuläre Intervention. Mit mehr als 5.000 Mitarbeitern weltweit und ca. 2000 am Standort wird hier in Neukölln geforscht, entwickelt, gefertigt und vertrieben. 2009 war das Unternehmen für die Entwicklung eines internet- und mobilfunkbasierten Fernnachsorge-System von Patienten mit Herzschrittmachern für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.

Das Vivantes-Klinikum Neukölln zählt mit seinen 20 medizinischen Fachabteilungen und 1.051 Betten zu den größten Berlins. Der ärztliche Direktor Dr. Florian Wenzel führte durch die Radiologie, die Rettungsstelle und das Mutter-Kind-Zentrum. Trotz der enormen medizinischen Versorgungsleistung auf den höchsten technischen Standards ist es erschreckend, dass die Notaufnahme seit über einem Jahr einen privaten Sicherheitsdienst zum Schutz der Angestellten beschäftigen muss. „Es ist sehr befremdlich, wenn soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Schulen zur Sicherung ihrer Arbeit zu solchen Maßnahmen greifen müssen", so Henkel.
Abschließend besuchte Henkel das Deutsch-Arabische Zentrum an der Karl-Marx-Straße. Seit 2008 engagieren sich hier 14 arabische Vereinigungen unter der Schirmherrschaft des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes Berlin e. V. Dazu zählt u.a. die Betreuung straffällig gewordener arabischer Jugendlicher, die Schaffung von Begegnungsstätten für junge arabische Frauen und Mädchen und die Organisation gemeinsamer Aktivitäten für Senioren. Das Zentrum leistet im Kiez besondere Arbeit zur Integration.
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