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11.05.2012, 11:18 Uhr
Neue Tarifobergrenzen für Smartphones
Europaparlament verabschiedet neue EU-Verordnung
Ich habe für den Bericht gestimmt, für den meine Kollegin Dr. Angelika Niebler  als Berichterstatterin der EVP-Fraktion zuständig war. Augenscheinlich haben es die Kräfte des Marktes nicht vermocht, im Rahmen des wirtschaftlichen Wettbewerbs zu fairen Preisen in der grenzüberschreitenden Telefonie zu kommen. Deshalb ist es richtig, daß das Europäische Parlament hier eingreift und Obergrenzen bei den Roaminggebühren festlegt. Es soll allerdings nur ein Schritt in die richtige Richtung sein, damit Wettbewerb auch in diesem Bereich greift und zu signifikanten Preissenkungen führt, vielleicht sogar Roaminggebühren gänzlich überflüssig macht. Der Zeitpunkt für die jetzige Entscheidung ist richtig gewählt: vor Beginn der Sommer-Reisesaison.
(Quelle: MEV-Verlag/UBG/CDU)

Neue Preisobergrenzen für Downloads, Telefonate und SMS / Netze werden für neue Anbieter geöffnet / Europaparlament verabschiedet neue EU-Verordnung

Ab Juli wird das mobile Internet mit Smartphones günstiger. Dann gelten strengere EU-Vorgaben für die Tarifobergrenzen für die Mobilfunknutzung im EU-Ausland (Roaming). Das Europaparlament wird morgen eine neue EU-Verordnung verabschieden, über die es bereits eine Einigung mit den Mitgliedstaaten gibt. Neben neuen Maximalpreisen für Gespräche und Kurznachrichten (SMS) wird es erstmals gedeckelte Endkundenpreise für das Herunterladen von Daten geben.

"Wir bringen jetzt mehr Wettbewerb in den Markt, um die bisherige Abzocke beim Roaming zu beenden. Besonders beim mobilen Datendownload sind die Tarife teilweise noch astronomisch hoch und sachlich überhaupt nicht gerechtfertigt", sagte die Berichterstatterin des Europaparlaments zur neuen Roaming-Verordnung, Angelika Niebler (CSU).

Die Tarife für das mobile Runterladen von Daten jenseits der Landesgrenze werden ab Juli auf maximal 70 Cent pro Megabyte begrenzt. Ab Juli 2014 sollen maximal 20 Cent fällig werden. Die EU-Kommission hatte als Obergrenze 50 Cent vorgeschlagen und wollte ab Juli dieses Jahres noch 90 Cent zulassen. Für SMS dürfen ab Juli 2012 fürs Verschicken aus einem anderen EU-Land nur noch maximal 9 Cent, ab 2014 höchstens 5 Cent berechnet werden.

Auch die Gesprächstarife müssen sinken: Ab Juli 2014 darf der Preis für ein angenommenes Gespräch nur noch 5 Cent pro Minute, für einen selbst getätigten Anruf 19 Cent betragen. "Die Preise müssen sich endlich dem technischen Aufwand annähern", so Niebler.

Auch kleinere Anbieter sollen künftig Zugang zu den Netzen haben (Open Access). Daneben soll es die Möglichkeit geben, vor Ort auf die Angebote lokaler Anbieter zurückgreifen zu können (Local Break-Out). "Für Sprachtelefonie oder Datenroaming soll es verschiedene Anbieter geben können. Mit diesen strukturellen Maßnahmen soll endlich mehr Wettbewerb in die Märkte kommen. Wir sorgen für mehr Transparenz und Konkurrenz und im Ergebnis für günstigere Preise im Mobilfunkmarkt", sagte die CSU-Europaabgeordnete

Für weitere Informationen:
Dr. Angelika Niebler MdEP, Tel. +32 2 284 7390
EVP-Pressestelle, Thomas Bickl, Tel. +32 2 283 2002 oder +32 478 215372

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