Bebauung des Großen Tiergarten für Schulzwecke

Es ist schon bemerkenswert. Da plaudert man ein wenig mit einem Journalisten, kommt auf das Thema "1. April" und was für ein skurriles Thema ggf. gebracht werden könnte und ist schnell beim Thema Schul(neu)bau.

Die Story ist schnell erdacht, das angestrebte Empörungspotential hinreichend groß ebenso wie das zu erwartende Kopfschütteln - und dann wird der Gedanke verworfen mit der Begründung: das drängende Thema des knappen Berliner Platzes, der darum tobenden Verteilungskämpfe könnte eine Nummer zu groß für einen Aprilscherz sein.

Soweit so gut, aber bedenklich. Denn offensichtlich ist das Thema zu ernst und zu drückend, um hier zum einen ein Spaß damit zu machen und zum anderen eventuell Hoffnung für die schnelle Problemlösung zu bieten und anschließend - bei der Auflösung des Aprilscherzes - noch mehr Enttäuschung und Frust zu erzeugen. Genau das zeigt, wie groß das Problem ist, das Versagen einer frühzeitigen und gezielten Schwerpunktsetzung im Bereich der Schulpolitik des Landes und der übergeordneten Stadtentwicklung - ergänzend um das Problem des fehlenden Wohnungsneubaus.

Spätestens, wenn solch eine Nachricht nicht an einem 1.April käme wüssten wir, es ist keine Fiktion (mehr), sondern Realität. Nicht, weil man will, sondern weil im Kampf um Flächen kaum Alternativen bleiben?!

www.tagesspiegel.de/berlin/der-tagesspiegel-macht-keine-aprilscherze-oder-doch-eine-grosse-idee-fuer-eine-grosse-flaeche-in-berlin/24165316.html

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