Open-Air-Ausstellung Friedliche Revolution 1989/90

Thorsten Reschke besucht die Ausstellung auf dem Alexanderplatz
Thorsten Reschke besucht die Ausstellung auf dem Alexanderplatz
Die Open-Air-Ausstellung erzählt von der Friedlichen Revolution und ihren Akteuren. 1989 erwachen viele Ostdeutsche aus dem verordneten Zwangsschlaf, überwinden ihre Angst und nehmen ihre Geschicke selbst in die Hand.

Ausgehend von wenigen Personen werden die oppositionellen Aktivitäten schnell zu einer breiten Volksbewegung. Immer mehr Menschen wehren sich gegen Hoffnungslosigkeit, Verfall und Stillstand in der Gesellschaft, fordern Reisefreiheit und freie Wahlen. Bürgerbewegungen und Parteien gründen sich. Hunderttausende gehen mutig auf die Straße. Die kommunistischen Machthaber können nur noch hilflos reagieren. Während ein Teil der Bevölkerung die DDR reformieren will, stimmt ein anderer Teil mit den Füßen ab und verlässt das Land. Zusammen beseitigen sie die Diktatur der SED, zwingen Staatspolitiker zum Handeln und schreiben Geschichte. Die Menschen entwickeln ein neues Lebensgefühl. Sie verändern ihr Land und spüren dies drastisch. Die Ausstellung dokumentiert diese spannende Zeit und lädt zur Diskussion über das Ergebnis ein.

Öffnungszeiten: 7. Mai bis 14. November 2009 auf dem Alexanderplatz, neben der Weltzeituhr. Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und englisch) und täglich von 0 bis 24 Uhr zugänglich, Eintritt frei.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf einer gesonderten Internetseite.

Ein Projekt der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Kulturprojekte Berlin GmbH; gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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