Maueropfern gebührt ehrendes Andenken aller Deutschen

CDU Mitte gedenkt der Opfer der Teilung Deutschlands

Gedenkstätte Berliner Mauer an der  Bernauer Straße
Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße
Am 48. Jahrestag des Berliner Mauerbaus, verneigt sich die CDU Mitte vor den Opfern des Mauerbaus. Die Opfer der Teilung Deutschlands, die ihr Leben für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte gaben, haben mit ihrem Kampf die Mauer erschüttert. Denn am Ende führte jeder einzelne dieser Wagemutigen die Menschen in der ehemaligen DDR dazu, gemeinsam gegen das Unrechtsregime aufzustehen und am Ende die Einheit unseres Vaterlandes in Frieden und Freiheit unblutig zu erlangen.

Im Rahmen der bezirklichen Gedenkveranstaltung am Gedenkstein Bernauer Straße/Swinemünder Straße erklärten der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Berlin, Frank Henkel MdA, der Stellvertretende Bezirksbürgermeister von Mitte, Carsten Spallek, und der Vorsitzende der CDU-Fraktion Mitte, Thorsten Reschke:

"Diese Mauer, die nicht nur 28 Jahre lang Menschen voneinander getrennt und Freiheit unter Androhung des Todes verhindert hat, ist zu einem Sinnbild für die menschlichen Abgründe in einem System geworden, das seinen Bürgerinnen und Bürger ein selbstbestimmtes Leben vorenthielt. Dieses System nahm seine Bürger gefangen und brachte sie um ihre Lebenschancen. Am Ende zeigte sich aber, man kann Menschen einsperren, aber niemals ihre Gedanken und ihren Freiheitswillen.

Wir mahnen deshalb, alles zu tun, um die Erinnerung an diese zweite deutsche Diktatur wach zu halten, die authentischen Orte, wie die Gedenkstätte Hohenschönhausen zu erhalten und ihre herausragende Arbeit angemessen zu fördern. Denn diese Orte, an denen die Verbrechen gegen die Menschlichkeit der SED-Diktatur sichtbar sind, vermitteln den später Geborenen einen Eindruck, der in ihnen Verantwortung zum Handeln gegen ein Widererstarken extremistischer Kräfte reifen lässt. Gerade Schulen sollten deshalb - neben einem selbstverständlichen Besuch eines authentischen Ortes der Nazi-Verbrechen - auch einen Besuch an einem Ort, der die Stasi-Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die widernatürliche Teilung unseres Landes darstellt, verpflichtend durchführen.

Außerdem möchten wir die Initiative der CDU-Fraktion in der BVV-Treptow-Köpenick, eine Alt-Glienicker Straße nach dem Maueropfer Lutz Schmidt zu benennen, besonders würdigen, und diese Idee gleichzeitig aufgreifen: Wir werden den Senat bitten, einen Gedenkort in Berlins Mitte in ehrender Erinnerung an die Freiheitskämpfer zu ermöglichen: Möglicher Name dieses Platzes wäre 'Platz des 9. November 1989'. Denn an diesem Tag haben sie gesiegt!"

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