Berlin erreicht schon jetzt Höchstbelastung mit Feinstaubpartikeln

Umweltzone erweist sich als teures ideologisches Spielzeug des Senats

(Quelle: Sen WTF, www.berlin.de)
(Quelle: Sen WTF, www.berlin.de)
Obwohl in Berlin seit dem 1. Januar 2010 die Umweltzone in verschärfter Form gilt, sind bereits Mitte März die Grenzwerte für Feinstaub überschritten worden. Wir bleiben der Auffassung: eine Umweltzone verhindert nicht das Überschreiten der EU-Grenzwerte - sie ist Teil einer ideologischen Verkehrspolitik von Rot-Rot!

Entsprechend der Richtlinie der Europäischen Union darf die Luftbelastung durch Feinstaub nur an maximal 35 Tagen im Jahr einen Grenzwert überschreiten - in Berlin sind die diese Werte nunmehr bereits Mitte März erreicht. Gemeinsam mit ADAC und IHK Berlin sind wir der Auffassung, dass vor allem das Berliner Wetter einen entscheidenden Einfluss auf die Feinstaubbelastung nimmt - und nicht das Verkehrsaufkommen.

Wir fordern deshalb einen klaren Nachweis für die Wirksamkeit der Berliner Umweltzone! Wir zweifeln die Wirksamkeit von Verkehrsbehinderungen zur Senkung des Feinstaubaufkommens an und hinterfragen zusätzlich, ob angesichts der hohen finanziellen Aufwendungen von Wirtschaft und Bürgern die zweifelhaften "Erfolge" der Umweltzone verhältnismäßig sind.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben