CDU Berlin gedenkt der Opfer des 17. Juni 1953

Gemeinsam mit der Leiterin des Mauermuseums gedenkt Frank Henkel des 58. Jahrestages des Volksaufstandes in der DDR und fordert endlich die Umbennenung des Platzes vor dem Bundeministerium der Finanzen

Aus Anlass des Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 gedachte die CDU Berlin auch in diesem Jahr den Opfern des stalinistischen Machtapparates in der ehem. DDR. Am Ort des Denkmals an der Ecke Wilhelmstraße/ Leipziger Straße versammelten sich hierzu rund 60 Mitglieder und Zeitzeugen. Der Landesvorsitzende der Berliner Union und Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl im September, Frank Henkel, appellierte an die Verantwortlichen, an dieser historischen Stelle endlich für eine angemessene Würdigung zu sorgen. Derzeit finden sich außer dem in den Boden eingelassenen Glasbild keine weiteren Hinweise auf den Arbeiterprotest vor dem damaligen "Haus der Ministerien" und heutigen Bundesministerium der Finanzen.

Auch die Leiterin des Mauermuseums, Frau Alexandra Hildebrandt, ging auf die historische Dimension des Volksaufstandes ein: "Die Demonstrationen in der ehem. DDR waren die ersten ihrer Art in den sowjetisch dominierten Ländern. Sie ermutigten die Unzufriedenen und Freiheitsliebenden in den anderen Ostblockstaaten zu den Protesten der Folgejahre."

Es zählt zum Selbstverständnis der CDU, den Opfern von Diktatur und Gewaltherrschaft in Deutschland zu gedenken. Diese waren Wegbereiter der Demokratie. Ihr Schicksal gilt den Christdemokraten als Mahnung dafür, dass eine lebendige, freiheitliche und pluralistische Gesellschaft auch heute längst keine Selbstverständlichkeit ist.

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