„PRESSEMITTEILUNG ZUM GRILLVERBOT IM GROSSEN TIERGARTEN“

 In Reaktion auf die Berichterstattung zum geplanten Grillverbot im Großen Tiergarten erklärt der Vorsitzende der Jungen Union Berlin-Mitte Magnus C. Jagla dazu folgendes:

„Die Junge Union Berlin-Mitte unterstützt die in den Verhandlungen zur Bildung einer Zählgemeinschaft in der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirkes Mitte getroffene Vereinbarung zum Verbot des Grillens im Großen Tiergarten.

 

Es darf nicht sein, dass Jugendeinrichtungen im Bezirk wegen einer fehlenden Finanzierung von wenigen tausend Euro schließen müssen, während der Bezirk jährlich mehr als 300 000 € für die Beseitigung der Schäden und des Mülls der Grillenden im Großen Tiergarten ausgibt. Das wäre eine völlig falsche Prioritätensetzung“, so Jagla weiter.

 

„Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von den Vorschlägen des Landesvorsitzenden der Jungen Union Berlin, „Grillkarten“ einzuführen, die in keiner Weise mit uns abgesprochen waren. Die dafür veranschlagten Einnahmen werden die Kosten der Müllbeseitigung, der notwendigen Wiederherstellungsarbeiten im Tiergarten sowie des zusätzlich erforderlichen Personals nicht decken können.

 

Wir bedauern, dass das Verbot sicherlich viele besonnene Grillende trifft, so stellt das absolute Grillverbot letztendlich aber den einzig tauglichen Ansatz dar, das Gartendenkmal „Großer Tiergarten“ vor Zerstörung und Verwahrlosung zu schützen.“

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