Großbaustelle Europacity

Thorsten Reschke führt rund um die Heidestraße

Hatte nicht nur den Plan, sondern kannte ihn auch: Thorsten Reschke erläutert Interessierten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Areals Heidestraße
Hatte nicht nur den Plan, sondern kannte ihn auch: Thorsten Reschke erläutert Interessierten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Areals Heidestraße
Stadtentwicklungspolitik zum Anfassen – diese Gelegenheit bot sich für Interessierte am vergangenen Wochenende. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thorsten Reschke, Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses der BVV Mitte, schlüpfte für den Heimatverein Tiergarten in die Rolle eines Stadtführers.

Mehr als 30 Frauen und Männer wollten Näheres zur Entwicklung des Areals um die Heidestraße erfahren. In diesem Baugebiet, neudeutsch apostrophiert als „Europacity“, wird derzeit eine ganze Reihe von Bauvorhaben durchgeführt, nicht wenige davon kann man durchaus spektakulär nennen. Aber auch zu den historischen Hintergründen wusste Thorsten Reschke zu berichten: Lenné und Schinkel haben hier stadtplanerischen Spuren hinterlassen. Zahlreiche Zeugnisse des Industriezeitalters, in welchem Berlin von einer Stadt zweiten Ranges zu einer der führenden europäischen Metropolen aufstieg, waren ebenfalls Ziel des Rundganges. Und auch die Bedeutung des Gebietes um die Heidestraße als Sinnbild der Verheerungen des Totalitarismus  wurde herausgearbeitet: Der Nationalsozialismus und die anschließende Teilung haben aus dem einst hochgeschäftigen Verkehrsknotenpunkt eine Einöde am Rande der Blöcke werden lassen, in die die erst seit einigen Jahren neues Leben einzieht.  Das der langjährige Kenner Moabits, Thorsten Reschke, auch einige unbekannte Episoden des politischen Tauziehens um das Gelände darstellen konnte und detaillierte Kenntnisse zu künftigen Planungen hatte, trug zu einem kurzweiligen Nachmittag bei.   

NiBu

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