Obduktion von Schnute

Die Untersuchung im Computertomographen (CT) zeigte knöcherne Verbindungen der Wirbelkörper, was bei älteren Tieren nicht überrascht. Ungewöhnlich aber war eine beidseitige Auskugelung (Luxation) der Hüftgelenke.

Makroskopisch fanden die Pathologen des IZW massive chronische Herzveränderungen: die Herzinsuffizienz war auch die Ursache für die rapide klinisch auftretende Schwäche des Tieres.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bestätigten die Diagnose einer chronisch- degenerativen Erkrankung des Gelenkapparates. Der Einsatz schmerzstillender und entzündungshemmender Medikamente war also gerechtfertigt. Der massiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes von „Schnute“ konnte jedoch mit keiner wirksamen Medikation oder Therapie begegnet werden.

Vor dem Hintergrund der vorliegenden Untersuchungsergebnisse und der großen Schmerzen, die das Tier am Ende hatte, war das Einschläfern die einzige richtige Entscheidung.


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