ROT-ROT HAT  BERLINER BEVÖLKERUNG UND POLIZEI IM STICH GELASSEN

Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL, erklärt:

"Die heutige Kritik der Polizeigewerkschaften an Berlins Innensenator und Polizeipräsi-dent ist vernichtend. Auch wenn SPD-Chef Müller jetzt politische Entlastungsangriffe auf seinen Koalitionspartner fährt, darf das fachliche Versagen von Rot-Rot nicht in den Hintergrund treten.
 
 
Sollten die Informationen der Gewerkschaften zutreffen, dass Einsatzkräfte trotz massiver Angriffe auf Kollegen nicht eingreifen und die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel angemessen einsetzen durften, dann wäre das ein Eklat. In diesem Fall hätte der Innensenator seinen Polizisten ungeachtet des tatsächlichen Lagebildes gezielt die Hände gebunden und sie damit noch höheren Risiken ausgesetzt. Körting und Glietsch haben das linke Gewaltpotential nicht nur im Vorfeld heruntergespielt. Es verdichtet sich der Eindruck, dass sie die Beamten im Stich gelassen haben.
 
Das Ergebnis dieses politischen Versagens ist fatal. Angesichts von 440 verletzten Polizeibeamten können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Ich erwarte eine Erklärung des Regierenden Bürgermeisters zum verheerenden Ausgang der Mai-Demonstrationen und den erforderlichen Konsequenzen. Es kann nicht sein, dass Wowereit die Gewalt in unserer Stadt stillschweigend hinnimmt."