KÖRTING IST SICHERHEITSRISIKO

Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL, erklärt:

"Körtings Vergleich einer sinkenden Hemmschwelle bei Gewalttätern am 1. Mai und `Beteiligten´ einer Massenvergewaltigung ist unerträglich und ein Hohn für alle Vergewaltigungsopfer. Sein halbherziges Zurückrudern macht die Sache nur noch schlimmer. Solange er stur bleibt und eine Entschuldigung verweigert, ist die Sache nicht aus der Welt. Dass sich Herr Wowereit hinter seinen Innensenator stellt, zeigt, wie weit die Maßstäbe dieser Regierung bereits verrückt sind.

 
Die Debatte um Körtings unsägliche Äußerung darf aber nicht vom eigentlichen politischen Skandal ablenken: Körting und Glietsch haben im Vorfeld des 1. Mai alle Warnzeichen ignoriert und das Gewaltpotential der linksextremen Szene drastisch heruntergespielt. Mit seiner Politik des Wegschauens ist der Innensenator selbst ein Sicherheitsrisiko.

Der Innensenator hat bis zuletzt von Einzeltätern gesprochen, obwohl in unserer Stadt seit Jahren beinahe Nacht für Nacht Autos brennen und die Organisatoren der "Revolutionären 1. Mai"-Demo offen zur Gewalt aufgerufen haben. Dadurch sind unsere Polizisten regelrecht zum Abschuss freigegeben worden. Körting braucht jetzt nicht überrascht tun, dass es in Kreuzberg wieder zu brutalen Ausschreitungen gekommen ist. Er hat es im Vorfeld versäumt, die Anzeichen ernst zu nehmen und mehr Druck auf die linksextremistische Szene aufzubauen.

Wer jetzt noch nicht verstanden hat, dass die brutalen linken Schlägertrupps zu den größten Feinden unserer Gesellschaft gehören, dem ist nicht mehr zu helfen."