WEITERE BLAMAGE FÜR ZÖLLNER

KOALITION GIBT JÄMMERLICHES BILD AB

Angesichts der erneuten Vertagung der Schulstrukturreform im Senat erklärt der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL:

"Immer wieder irrt der Professor aus Mainz orientierungslos und ohne Rückendeckung durch die Berliner Bildungspolitik. Eigene qualitative Ansprüche hat er offenbar längst aufgegeben. Er ist nur noch der Spielball der Linkspartei, die ihn regelmäßig zurückpfeift. Zöllner hat anscheinend nicht einmal mehr Unterstützung aus den eigenen Reihen, obwohl sich der Regierende Bürgermeister Wowereit und der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Michael Müller, in Medienberichten für den Umbau der Schulstruktur ausgesprochen haben.

Die Verantwortung für dieses Trauerspiel trägt Wowereit, der die Konfliktparteien walten lässt und damit Eltern, Schüler und Lehrer immer weiter verunsichert. Spätestens nach dem gestrigen Debakel hat die Koalition jede Linie verloren und gibt in der Bildungspolitik nur noch ein jämmerliches Bild ab. Statt an die Qualität der neuen Schulen zu denken, wird um Personal, Zugangskriterien und Schulschließungen geschachert. Bis heute liegt kein pädagogisches Konzept für die Sekundarschule und das Gymnasium vor.

Kein Wunder, dass die Ablehnung der geplanten Änderungen unter Schülern, Eltern und Lehrern wächst. Besonders deutlich ist die fehlende Akzeptanz gegenüber den neuen Zugangskriterien, wonach 30 Prozent der Schüler per Lotterie - und damit unabhängig von ihrer Leistungsfähigkeit - Zugang erhalten sollen. Selbst in den eigenen Reihen gibt es dafür keinerlei Rückhalt. Laut Forsa-Umfrage unterstützen null Prozent  der SPD-Anhänger und ein Prozent der Linken-Klientel dieses leistungsfeindliche Vorhaben. Damit wird immer sichtbarer, dass Wowereit und Zöllner Bildungspolitik gegen die ganze Stadt machen."