S-BAHN SOLL KUNDEN ENTSCHÄDIGEN, NICHT EINSCHÜCHTERN

Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL, erklärt:

"Die Ankündigung der S-Bahn-Spitze, es würden nur diejenigen Jahreskartenbesitzer entschädigt, die ihre Karte über November hinaus verlängern, kann nicht ernst gemeint sein.
 
Es ist nicht akzeptabel, dass Kunden zu einer Verlängerung gedrängt werden, weil es sonst kein Geld gebe. Solche Einschüchterungsversuche sind nicht geeignet, um das Vertrauen der Kunden in die S-Bahn zurückzugewinnen. Mehr Demut vor den bisherigen Stammkunden wäre angebracht, damit sie dem Unternehmen auch nach der Krise die Treue halten.

Die S-Bahn ist in der Bringschuld. Sie muss die Fahrgäste ohne Hintergedanken für die massiven Beeinträchtigungen entschädigen. Es gibt keine geschädigten Stammkunden erster und zweiter Klasse. Die CDU-Fraktion hat deshalb ein faires Verfahren vorgeschlagen. Wer einen Nachweis darüber erbringen kann, dass er für die Monate Juli und August 2009 Zeitkarten erworben hat (Abo, Monats-/Jahreskarte), soll durch eine Rückerstattung für zwei Monate oder zwei kostenfreie Monatskarten entschädigt werden."