KEIN WOWEREIT-DENKMAL AUS STEUERGELDERN - KUNSTHALLE JA, ABER PRIVAT FINANZIERT

Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL, erklärt:

"An der Debatte um die Kunsthalle zeigt sich einmal mehr, dass der Regierende Bürgermeister Wowereit jedes Gespür für einen maßvollen Umgang mit Steuergeldern verloren hat. Den Berlinerinnen und Berlinern ist es angesichts der desolaten Haushaltslage unserer Stadt nicht zu vermitteln, aus öffentlichen Mitteln ein Denkmal für Herrn Wowereit zu bauen.

Unabhängig davon hält die CDU-Fraktion eine Kunsthalle für ein sinnvolles Projekt. Denn wir wollen, dass die Künstler ihre Werke in Berlin ausstellen und nicht nur in Städten wie New York oder Paris. Berlin hat eine lebendige und vielfältige Kunstszene. Deshalb ist es unser Anliegen, dass sich Berlin als Metropole der Gegenwartskunst gemeinsam mit den bestehenden Strukturen weltweit positioniert.

Anders als Wowereit haben wir jedoch den Bezug zur Realität nicht verloren. Denn nicht alles, was schön ist, ist auch finanzierbar. Wir setzen uns dafür ein, eine dauerhafte Kunsthalle ohne direkte und indirekte öffentliche Subventionen zu errichten. Dieses Projekt soll ausschließlich mit einem privaten Investor realisiert werden. Einen entsprechenden Antrag haben wir in die letzte Parlamentssitzung eingebracht (Drucksache 16/2597)."