"Der justizpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sven RISSMANN, erklärt:
Sven Rissmann"Wir bedauern es zutiefst, dass sich Frau von der Aue in ihrer gestrigen Presseerklärung zu keinem Wort des Dankes gegenüber Oberstaatsanwalt Reusch durchringen konnte. Dabei sind seine Erfolge und sein persönlicher Einsatz beim Aufbau und der Leitung der Intensivtäterabteilung unbestritten. So attestiert heute auch die Vorsitzende der Vereinigung Berliner Staatsanwälte, Vera Junker, Reusch habe die Abteilung mit 'Verve' aufgebaut. Die offenbar bestehenden persönlichen Zerwürfnisse zwischen Frau von der Aue und Herrn Reusch dürfen nicht dazu führen, dass die Justizsenatorin jeden guten Stil vermissen lässt. Der zweifelhafte Umgang lässt sich nicht nur daran ablesen, dass Frau von der Aue abgetaucht ist, als ihr Beamter wochenlang im Zentrum öffentlicher Spekulationen stand, sondern eben auch daran, wie unpersönlich die gestrige Ablösung erfolgt ist. Die CDU-Fraktion dankt Herrn Reusch ausdrücklich für die geleistete Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Sollte Frau von der Aue jedoch denken, mit dem Weggang von Herrn Reusch wäre die dringend notwendige Debatte über den Umgang mit Intensivtätern und die Bekämpfung der Jugendgewalt vom Tisch, dann täuscht sie sich. Wir werden diese Themen weiter auf der Tagesordnung halten. Wir wünschen auch dem Nachfolger von Herrn Reusch alles Gute und mehr Gehör beim Regierenden Bürgermeister und der Justizsenatorin für die wichtigen Erkenntnisse dieser Abteilung." Sven Rissmann