Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL, erklärt:
"Es ist unerträglich, dass Kurras durch den Staat, den er als Stasi-Spitzel geschädigt hat, mit einer Beamtenpension alimentiert wird. Der ehemalige Regierende Bürgermeister Schütz hat vollkommen recht, wenn er diesen Missstand anprangert. Es ist positiv, dass nun auch der Innensenator dieser Sichtweise folgt und prüft, welche Handhabe das Land Berlin gegen Kurras hat.
Die Prüfung von Pensionsansprüchen und beamtenrechtlichen Sanktionen ist aber nur ein Aspekt. Unabhängig davon erschreckt die Uneinsichtigkeit, die Kurras in diversen Interviews an den Tag legt. Die Aussage, seine Stasi-Mitgliedschaft ändere gar nichts, zeugt von einem fehlenden Schuldbewusstsein. Nach jetzigem Kenntnisstand hat Kurras das Vertrauen seines Dienstherrn fundamental missbraucht. Er hat seine Kollegen bespitzelt und sein Land verraten."