A100-AUSBAU DARF AN VOTUM DER BERLINER SPD NICHT SCHEITERN - WOWEREIT IST BERLIN VERPFLICHTET, NICHT DER SPD

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL, erklärt:

"Berlin braucht den Ausbau der A100. Der Regierende Bürgermeister muss sich hier eindeutig gegen das Votum seiner Landespartei stellen. Er ist dem Wohl unserer Stadt verpflichtet, nicht dem Willen der Berliner Genossen.

 
Das Einstellen des Planfeststellungsverfahrens der A100 wäre für die Bauindustrie der Region - gerade in der jetzigen Wirtschaftskrise - fatal, da das Projekt ausschließlich vom Bund finanziert wird. Würden die Ausbaupläne gestoppt, gingen Berlin - da die Gelder zweckge-bunden sind - mehr als 400 Mio. Euro verloren. Geld, das Berlin und viele Unternehmen im Baugewerbe dringend brauchen.

Wir fordern den Berliner Senat auf, den Ausbau der A100 mit aller Kraft zu fördern. Berlin ist als Wirtschaftsstandort auf eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur angewiesen. Für die rund 3.000 Unternehmen - darunter ca. 300 Produktionsbetriebe - in den angrenzenden Bezirken von Neukölln, Kreuzberg, Treptow und Friedrichshain würden sich sich mit dem Ausbau der A100 die Standortbedingungen erheblich verbessern. Auch der neue Flughafen BBI würde nach seiner Fertigstellung von dieser Autobahnverlängerung im besonderem Maße profitieren.
 
Neben der wirtschaftlichen ist aber auch die verkehrspolitische Bedeutung dieses Streckenabschnitts von großer Bedeutung. Mit dem Ausbau der A100 werden weitere innerstädtische Wohngebiete vom Durchgangsverkehr entlastet. Ebenso wird der neue Autobahnabschnitt hinsichtlich der Anforderungen an den Schutz der Umwelt, insbesondere hinsichtlich der Lärmreduzierung, neue Maßstäbe eines stadtverträglichen Autobahnbaus setzen."