BRANDBRIEF ZUR VERGABE DES FLUGHAFENS TEMPELHOF IST SCHALLENDE OHRFEIGE FÜR WOWEREIT

"Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL, erklärt:
"Der Brandbrief der beiden Verbands-Präsidenten Schweitzer und Schwarz mit dem vernichtenden Urteil, durch die maßgeblich durch den Regierenden Bürgermeister betriebene Vergabe des Flughafens Tempelhof "entstehe der Stadt ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden", ist eine schallende Ohrfeige für Klaus Wowereit.
Frank HenkelFrank Henkel
Nachdem auch bereits zu den Themen Erhalt des Flughafens Tempelhof, kostspielige Umweltzone für den Mittelstand und Desinteresse des Senats beim Milliardeninvestitions-projekt Mediaspree zwischen dem Senat und den Verbänden IHK und Handwerkskammer ausschließlich Konfrontation und Eiszeit herrschte, fordern wir den Regierenden Bürger-meister dringend auf, schnellstmöglich einen Kurswechsel einzuleiten. Die Berliner Wirtschaft ist nämlich kein unliebsames Anhängsel, sondern Motor einer prosperierenden Hauptstadt. Wowereits Allüren und Großmannssucht, `er sei die Regierung´, haben mit verantwortlicher Regierungspolitik nichts zu tun, sondern sind Gipfel der Arroganz der Macht. Außerdem ist das Signal des rot-roten Senats, Investoren eher als Zumutung denn als Bereicherung zu sehen (Bsp. Lauder), verheerend für unseren Standort.

Wir begrüßen die Rückkehr der Modemesse "Bread & Butter" an den Standort Berlin. Allerdings nimmt sie durch den Alleingang des Regierenden Bürgermeisters bei der Vergabe des Tempelhofer Flughafens und die damit verbundene Diskussion eher Schaden. Wir fordern den Senat auf, die Vergabe schnell und öffentlich aufzuklären. Immerhin geht es nicht um die Portokasse Wowereits, sondern um erhebliche Einnahmemöglichkeiten für unsere Stadt.

Offenbar gibt es auch heute noch kein einziges Nachnutzungskonzept, dass die Immobilie und das Gelände Flughafen Tempelhof insgesamt abbildet. Das einzige, was wir wissen, ist, dass der Flughafen ohne Flugbetrieb mehr als doppelt so viele Kosten verursacht, als in den vergangenen Jahren mit Flugbetrieb. Der US-Investor Ronald Lauder wollte mehr als 350 Mio. Euro investieren und Tausende Arbeitsplätze schaffen. Dies ist die Messlatte, die Wowereit mindestens erreichen muss. Darunter zu bleiben bedeutete, dass Wowereit nicht zum Wohle der Berliner gehandelt hätte."

Frank Henkel