WOWEREIT MUSS VERMIETUNGSSITUATION UND FRAGWÜRDIGE VERGABEPRAXIS FÜR TEMPELHOF DARLEGEN

"Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL, erklärt:
Frank HenkelFrank Henkel
"Der Alleingang des Regierenden Bürgermeisters bei der Vergabe des Tempelhofer Flughafens an die Modemesse "Bread & Butter" wirft viele Fragen auf. Gab es überhaupt eine Abstimmung mit den beteiligten Senatsverwaltungen? Durfte die Vergabe trotz laufender Ausschreibung und Ideenwettbewerb erfolgen? Sind weitere, bisher genannte Nutzungen und Investitionen bspw. durch die Filmstudios Babelsberg o.a. neben den Messeaktivitäten überhaupt möglich? Welche Einnahmen sind aus welchen Nachnutzungen des Geländes überdies zu erwarten?

Offenbar gibt es auch heute noch kein einziges Nachnutzungskonzept, dass die Immobilie und das Gelände insgesamt abbildet. Das einzige, was wir wissen, ist, dass der Flughafen ohne Flugbetrieb mehr als doppelt so viele Kosten verursacht, als in den vergangenen Jahren mit Flugbetrieb.

Um diesem unwürdigen und undurchsichtigen Spiel ein Ende zu setzen, fordern wir den Regierenden Bürgermeister auf, in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses am 18. Februar einen detaillierten Sachstand über die Vermietungs- und freihändige Vergabesituation am Flughafen Tempelhof abzugeben. Dabei legen wir besonders Wert auf die Darlegung aller Verträge, die derzeitige Vermietungen oder Verpachtungen beinhalten, sowie speziell den Mietvertrag, der lt. Presseberichten mit der Modemesse "Bread & Butter" geschlossen worden ist."

Frank Henkel