WOWEREIT UND JUNGE-REYER BEIM WEITERBAU DER A 100 VOM KOALITIONSPARTNER DIE LINKE VERLASSEN

 Der Fraktions- und Landesvorsitzende, Frank HENKEL, und der
verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver FRIEDERICI, erklären
anlässlich des Landesparteitagsbeschluss der Partei die Linke:

„Der Regierende Bürgermeister Wowereit verliert in den eigenen Reihen immer
stärker an Rückhalt. Nachdem sich die Berliner SPD bereits vor einiger Zeit
vom Weiterbau der A 100 verabschiedet hat, entzieht ihm nun auch die
Linkspartei ihre Unterstützung. Das ist eine deutliche Absage an den
Regierenden Bürgermeister bei einem der wichtigsten Infrastrukturprojekte in
unserer Stadt.
Diese Entscheidung ist so falsch wie schädlich. Die A 100 wird dringend für
die Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung der Gesamtstadt, zur Entlastung der
Innenstadt und für den Erfolg von BBI und Adlershof gebraucht. Die Zukunft
Berlins wird durch die Linke nur wegen eigener Wahloptionen nachhaltig
beschädigt.

Die CDU-Fraktion fordert Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer auf, die A
100 weiter zu planen und dann zu bauen. Auch der Regierende Bürgermeister
muss jetzt im Rahmen seiner von ihm gewollten Richtlinienkompetenz ein
klares Bekenntnis zum Weiterbau der A 100 geben. Wowereit muss
unmissverständlich erklären, ob er weiter für die A 100 ist oder nicht.
Ansonsten verfallen Bundesmittel in Höhe von 420 Millionen Euro.“