BILDUNG MUSS AUCH IN BERLIN CHEFSACHE WERDEN

"Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Frank HENKEL, und der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sascha STEUER, erklären:
"In Bund und Ländern muss mehr für die Bildung getan werden. Die CDU-Fraktion begrüßt daher den von der Bundeskanzlerin einberufenen Bildungsgipfel ausdrücklich. Wir erwarten von diesem Gipfel ein klares Signal, dass Bildung in Bund und Ländern Chefsache werden muss. Gleichzeitig muss die Zuständigkeit der Länder gewahrt bleiben.
Frank HenkelFrank Henkel
"HENKEL: Aber es gibt durchaus Bereiche, die der Bund unterstützen kann. Es fehlen beispielsweise zusätzliche Mittel für die frühkindliche Bildung und für mehr Sozialarbeiter an Schulen in sozialen Brennpunkten. Außerdem erhoffen wir uns konkrete verwertbare Ergebnisse über Bildungspolitik in Großstädten. Schließlich steht Berlin aufgrund seiner Sozialstruktur vor anderen Herausforderungen als Ortschaften in ländlichen Gebieten. Trotzdem muss ganz klar sein: In erster Linie sind der Regierende Bürgermeister Wowereit und Bildungssenator Zöllner für die Bildung in Berlin verantwortlich.

STEUER: Die Verbesserung des Bildungssystems ist die Schicksalsfrage für Deutschland. In diesem Zusammenhang ist die Initiative des Bundes richtig. Das darf aber nicht zu weiteren Einsparungen in Berlin führen. Wowereit und Zöllner stehen selber in der Pflicht, die Investitionen in die Bildung zu erhöhen. Jeder Euro der durch den Schülerrückgang frei wird, muss wieder in das Berliner Schulsystem fließen. Berlin braucht dringend einen besseren Erzieherschlüssel in den Kitas und mehr Pädagogen in den ersten Klassen der Grundschulen. Herr Zöllner bleibt in der Verantwortung auch das Berliner Bildungssystem konkurrenzfähig in Deutschland zu machen."

Frank Henkel, Steuer