„Instinktlos, geschichtslos und machtversessen – Anschlag auf politische Moral.“

"Zu der am morgigen 13. August stattfindenden Sitzung des hessischen SPD-Landesvorstandes, auf der die Landes- und Fraktionsvorsitzende Andrea Ypsilanti über ihre mögliche Wahl zur Ministerpräsidentin mit Stimmen der LINKEN beraten will, erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Frank Henkel:
Frank HenkelFrank Henkel
„Sich gerade an diesem Tag die Absolution für diesen schweren politischen Sündenfall einholen zu wollen, ist abgrundtief instinktlos und zeigt eine grenzenlose Machtversessenheit.

"„Sich gerade an diesem Tag die Absolution für diesen schweren politischen Sündenfall einholen zu wollen, ist abgrundtief instinktlos und zeigt eine grenzenlose Machtversessenheit.

Ich rufe den Landesvorstand der hessischen Sozialdemokraten auf, diesem geschichtslosen Treiben Einhalt zu gebieten.

Die SPD-Landesvorsitzende sollte sich die Worte des verstorbenen SPD-Ehrenvorsitzenden Willy Brandt aus dem August 1961 zu Herzen nehmen, der sagte:

Die Betonpfeiler, der Stacheldraht, die Todesstreifen, die Wachtürme und Maschinenpistolen, das sind die Kennzeichen eines Konzentrationslagers. (im Berliner Abgeordnetenhaus am 13. August 1961)

Und am 16. August sagte er auf der Kundgebung vor dem Rathaus Schöneberg:

Mit Willy Brandt muss man wohl sagen, dass die Wählerinnen und Wähler in Hessen das von Ypsilanti angestrebte Paktieren mit der SED-Nachfolgepartei LINKE nur als <> empfinden können.“

Frank Henkel