Sondersitzung des JHA von Protesten begleitet

CDU-Fraktion kritisiert Informationspolitik des Bezirksamtes

Über einhundert Kinder und Jugendliche trafen vor dem Neuen Stadthaus ein, um gegen die Kürzungspläne des Bezirksamtes im Kinder- und Jugendbereich zu protestieren. Mit zahlreiche selbstgemalten Schildern, Transparenten und Sprechchören zeigten die Betroffenen ihren Unmut gegenüber den geplanten Kürzungen in Höhe von 3,3 Millionen Euro.

Über einhundert Kinder und Jugendliche trafen vor dem Neuen Stadthaus ein, um gegen die Kürzungspläne des Bezirksamtes im Kinder- und Jugendbereich zu protestieren. Mit zahlreiche selbstgemalten Schildern, Transparenten und Sprechchören zeigten die Betroffenen ihren Unmut gegenüber den geplanten Kürzungen in Höhe von 3,3 Millionen Euro.

Den Protesten entsprechend, die sich konkret auf die möglichen Maßnahmen gegen das Weinmeisterhaus in Mitte und das Schul-Umwelt-Zentrum Mitte (Gartenarbeitsschulen in Moabit und Wedding) konzentrierten, änderte der Jugendhilfeausschuss seine Tagesordnung und hielt eine Aktuelle Viertelstunde zum Thema ab.

Weitere Informationen zu den Protesten gegen die geplanten Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich finden Sie auf den gesonderten Internetseiten http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/ und http://wiederstandmitte.blogspot.com/ .

Die JHA-Vorsitzende und CDU-Bezirksverordnete Barbara Herrmann kritisierte deutlich, dass das Bezirksamt bereits einzelnen Trägern und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Mitte konkrete Schließungsabsichten signalisiert habe – ohne den JHA vorab darüber zu informieren. Barbara Herrmann wies somit daraufhin, dass die derzeit kursierenden Schließungsgerüchte reine Planspiele der Verwaltung sind, die durch keinerlei Beschlüsse des JHA oder der BVV Mitte legitimiert wären.

Der JHA verständigte sich darauf, am 2. und 3. September zu erneuten Sondersitzungen einzuladen.

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