Totgesagte leben länger - Teneriffa will den Transrapid

Pressemeldung von Joachim Zeller

Die Magnetschwebebahn Transrapid als Lösung der Verkehrsprobleme Teneriffas. Diese Vision hat der Präsident der Inselregierung Ricardo Melchior und präsentierte sie gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Mnich vom Institut für Bahntechnik und Dipl. Ing. Hans-Theo Kühr vom Ingenieurbüro H. Vössing GmbH einer Reihe ausgewählter Mitgliedern des Verkehrs- und des Regionalausschusses im Europäischen Parlament.

Was heute noch unwahrscheinlich klingt, soll in wenigen Jahren Realität werden. Ricardo Melchior und seine Regierung treiben das Projekt Transrapid auf Teneriffa mit aller Kraft voran.

"Bei Teneriffa denken wir an Sonne, Strand und Sangria. Aber Teneriffa ist mehr. Die kleine Insel vor der afrikanischen Küste ist Vorreiter in Sachen Innovation und setzt seit Jahren auf erneuerbare Energien und eine nachhaltige Entwicklung", sagte der Berliner Europaabgeordnete Joachim Zeller, der zusammen mit dem Inselpräsidenten zu der Präsentation der Machbarkeitsstudie nach Brüssel geladen hatte.

Ergebnis der Studie, die Präsident Melchior bei den deutschen Ingenieuren in Auftrag gegeben hatte: Der Transrapid ist für Teneriffa die beste Verkehrslösung.

"Bisher läuft der gesamte Verkehr über das Privatfahrzeug. Aus 5000 sind in den letzten Jahren 500.000 Autos auf der Insel geworden", sagte der Präsident. Topographische und eigentumsrechtliche Bedingungen lassen den seit über 100 Jahren immer wieder geplanten Bau einer Eisenbahn nicht zu. "Zur Lösung der Verkehrsaufgabe auf Teneriffa gibt es zu einem modernen und umweltfreundlichen Bahnsystem Transrapid keine Alternative", so Melchior weiter. Mit überschaubaren Baurisiken und Projektkosten würde die Magnetschnellbahn die Gesamtfahrtzeit vom Norden zum Süden der Insel auf unter eine Stunde verkürzen. Allein die Expressverbindung zwischen den beiden Flughäfen betrüge nur noch 21 Minuten.

"Es handelt sich bei der Magnetschnellbahn Transrapid um eine zukunftsweisende Technik, von der sich einige bereits zu früh verabschiedet haben", so der Berliner CDU-Abgeordnete. Und Präsident Ricardo Melchior resümierte abschließend: "Der Transrapid wird das Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts".

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